75 Jahre Schachverein Walldorf

Jubiläumsbild

Der Kampf gegen Aue lief alles andere als gut. Man musste sich schon Sorgen machen, nach zwei Remis von Daniel und
David blieb Julius nichts anderes übrig, als seinem Gegner zu gratulieren. Zu diesem Zeitpunkt sah es nicht gut aus. Doch
kam an den Brettern 7 und 8 die positive Wende. Sowohl Igor als auch Matthias konnten ihre Gegner niederringen und zwei
wichtige Punkte einfahren. Dazwischen jedoch musste Gergely am Spitzenbrett leider auch eine Niederlage hinnehmen.
Somit stand es 3:3, und Adrian und Marco hatten eher schwierige Stellungen. Dann der Knackpunkt, Adrian drang im
T/S-Endspiel mit Minusbauer mit dem König in die weiße Stellung ein. Dauerschach war die Drohung, doch beim nächsten
Blick von mir auf die Stellung stand Adrian komplett auf Gewinn, 4:3 für uns. In der Zwischenzeit hatte auch Marco die
Stellung gedreht und im Turmendspiel 2 gegen 1 Bauern auf dem Flügel. Was dann passierte ist unglaublich, aber
irgendwie auch menschlich, wir sind alle keine Maschinen: Schachblindheit nach über 5 Stunden, Matt oder Turmverlust,
Aufgabe Marco, der fassungslos in sich zusammensackte. Kopf hoch Marco, weiter geht’s, so etwas kann jedem passieren.

Endstand somit 4:4, vom gesamten Spielverlauf her okay, vom Ende natürlich enttäuschend.

In drei Wochen geht es am 6.2. mit der Einzelrunde in Eppingen weiter, am 7. und 8.2. folgt auch in Eppingen die Doppelrunde
gegen Schönaich und Baden-Baden II. Mit einem Sieg gegen Schönaich könnten wir einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt
machen.