Sommerturnier 2004

 

 

Auch in diesem Jahr nahmen wiederum viele Aktive die Möglichkeit war, in den Sommerferien mit der Teilnahme

am Sommerpokal etwas in Übung zu bleiben. 30 Minuten Bedenkzeit lassen schon qualitativ gute Partien zu.

Insgesamt 19 Teilnehmer stritten in 7 Runden um den Einzug in die Endrunde. Souverän gelang dies

Frank Haas (6 aus 6) und Michael Haas (4 aus 4), ebenso Martin Best mit 5 aus 7. Überraschend

die Qualifikation von Christian Busch mit 2,5 Punkten aus 4 Partien.

 

Am 17.9.2004 wurde die Endrunde durchgeführt. Leider konnte Andreas Teuber nicht teilnehmen. Dies war das

Glück für Peter Schell, der als 9. der Vorrunde in die Endrunde reinrutschte.

 

Im Viertelfinale ließ zunächst Michael Haas Christan Busch keine Chance. Das Duell Claus Kilian gegen

Andreas Trinkl stand lange Zeit auf der Kippe, ehe sich dann doch Andreas durchsetzen konnte. Auch die

Begegnung Martin Best gegen Reiner Schnorrberger war lange Zeit offen, doch im Gegensatz zur Vorrunde zog

Martin am Ende den kürzeren. Frank Haas musste gegen Peter Schell antreten. Er gab für aktives Spiel früh

einen Bauern, wählte jedoch nicht die korrekte Fortsetzung. Am Ende reichte jedoch dieses Bauernplus nicht

zum Sieg für Peter Schell. Eine Blitzpartie musste entscheiden, und hier gewann Peter Schell, der ein nicht ganz

korrektes Opfer brachte, in einer eigentlich verlorenen Stellung durch Zeitüberschreitung von Frank Haas.

 

Im Halbfinale hatte Reiner Schnorrberger den besseren Beginn gegen Michael Haas, doch ließ es die Gewinnchance

aus. Sein Kontrahent kam immer besser ins Spiel und sicherte sich am Ende den Sieg. Glück hatte Peter Schell,

da Andreas Trinkl aus terminlichen Gründen nicht weiterspielen konnte.

 

Im Endspiel gewann Peter Schell erneut früh einen Bauern, bedingt durch einen nicht ganz korrekten Damenzug

von Michael Haas. Doch die Partie war immer noch offen. Dann übersah Michael Haas den erforderlichen

Läuferrückzug, verlor diesen und musste für einigermaßen sinnvolles Gegenspiel noch einen Springer für einen

Turm geben. Mit dem Vorteil von 2 Offizieren und einem Bauern gegen einen Turm sowie eines deutlichen

Bauernübergewichtes am Damenflügel war es aber letztendlich für Peter Schell keine allzu schwere Aufgabe,

den Vorteil zu verwerten und somit den Titel zu gewinnen.

 

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!