8. Spieltag
Sandhausen II – Walldorf II 3 : 5
Nach der letzten Runde hatten wir die Abstiegsränge
schon einmal verlassen. Durch die Ergebnisse der 2. Bundesliga,
steigen nun aber vielleicht gleich vier Mannschaften
aus der Bereichsklasse ab, so dass wir vor dem 8. Spieltag wieder
auf einem Abstiegsplatz waren. Daher war das Ziel,
in Sandhausen zu punkten. Der Spieltag fing auch gut für uns an,
denn Sandhausen war nur zu siebt angetreten, so
dass Andreas Hirschenberger sich bereits um 11:00 Uhr über den
ersten Punkt freuen konnte. Markus Päuser hatte
anfangs zwar leichte Entwicklungsprobleme, stand aber sehr solide
und konnte sich langsam befreien. Aufgrund unserer
Führung bot er Remis an, was der Gegner – nach langem Überlegen –
auch akzeptierte. Ganz anders verlief die Partie
von Peter Barker, der die aktive Stellung der gegnerischen Figuren mit
einem mutigen Vorstoß seiner Königsflügelbauern
beantwortete. Die Stellung war spannend, entscheidenden Vorteil konnte
jedoch keiner erringen, so dass man sich auch hier
auf Remis einigte. In der Partie von Marcus Rehm kämpften beide mit
offenem Visier und öffneten die Linien am
Königsflügel, wo sich beide Herrscher aufhielten. Am Ende hatte der Sandhausener
das bessere Ende für sich und konnte den Ausgleich
im Mannschaftskampf erzwingen. Dennoch sah es zu diesem Zeitpunkt gut
für uns aus: Willi Freitag, Martin Best und
Manfred Schalke standen eher besser und bei Siegfried Schulz war die Stellung
ausgeglichen. Der nächste volle Punkt ging denn
auch an uns. Willi Freitag kontrollierte von Beginn an das Zentrum und setzte
den gegnerischen c-Bauern mit den Schwerfiguren
unter Druck. Schließlich konnte er einen Bauern gewinnen und in ein
Läufer-Springer-Endspiel abwickeln, in welchem er
den Materialvorteil sicher verwertete. Manfred Schalke stand die gesamte
Partie hindurch eher etwas besser, weil seinem
Gegner im früh erreichten Endspiel etwas zu aggressiv spielte. Am Ende gab es
auch hier einen vollen Punkt und zumindest das
Unentschieden im Mannschaftskampf war sichergestellt. Recht kurios war der
Verlauf der beiden letzten Partien. Martin Bests
Stellung sah anfangs recht viel versprechend aus. Er setzte seinen Angriff
jedoch nicht korrekt fort und geriet seinerseits
unter zunehmenden Druck, bis er schließlich eine Figur hergeben musste.
So ruhten die Hoffnungen auf Siegried Schulz, der
zwar in ausgeglichener Stellung eine Qualität stehen gelassen hatte, sich
im Endspiel aber durch beherztes Vorgehen seines
zentralen Freibauern Vorteile verschaffen konnte und schließlich sogar mit
drei Bauern mehr als ausreichend Kompensation für
die Qualität hatte. Dann ließ aber offenbar die Konzentration nach, ein
Mehrbauer nach dem anderen ging verloren und mit
einer Qualität weniger musste er sich am Ende geschlagen geben. Dennoch
konnten wir weiter auf einen Sieg im
Mannschaftskampf hoffen, weil der Gegner von Martin sich seines Sieges mit der
Mehrfigur
wohl zu sicher war. Er gab einen wichtigen
Zentrumsbauern gegen einen schwachen Randbauern und musste sich plötzlich
zweier
verbundener Freibauern im Zentrum erwehren. Martin
hielt den gegnerischen König fern von seinen Freibauern, so dass der
Gegner gezwungen war, die Mehrfigur zurückgeben. Im
Doppelturmendspiel mit vier gegen vier Bauern entschieden dann Martins
vorgerückte Freibauern
das Spiel zu seinen Gunsten.
Insgesamt ein etwas
glücklicher doch nicht unverdienter Sieg, mit dem wir die Abstiegsränge wieder
verlassen konnten. Dennoch
ist der Klassenerhalt
noch nicht gesichert, auch in der letzten Runde gegen Leimen II müssen wir noch
einmal punkten.
Brett Sandhausen
II DWZ - SV
1947 Walldorf II DWZ 3:5
1 Gerhard
Halli 1881 - Manfred
Schalke 1933 0:1
2 Bernd
Zimmermann 1844 - Peter
Barker 1929 remis
3 Christos Karaissaridis 1683 - Martin
Best 1836 0:1
4 Claus Sauter 1823 - Marcus
Rehm 1871 1:0
5 Heinrich
Berg 1651 - Willi
Freitag 1759 0:1
6 Jörg
Manske 1835 - Markus
Päuser 1807 remis
7 Markus
Ricker 1623 - Andreas
Hirschenberger 1742 0:1 kl.
8 Viktor
Wall 1572 - Siegfried
Schluz 1617 1:0
7.Spieltag
Walldorf II -
Bad Mergentheim III 4,5:3,5
Nach der Enttäuschung gegen Neckargemünd war nun
ein Sieg Pflicht. Der Start war verheißungsvoll, denn Peter Barker konnte
einen kampflosen Sieg einfahren. Doch es wurde mit
der Zeit immer enger. Willi Freitag verlor, und Senad Medunjanin konnte nach
scharfem Spiel noch einen glücklichen Gewinnpunkt
einfahren. Drei Remis durch Martin Best, Marcus Rehm und Markus Päuser
brachten den 3,5:2,5 Vorsprung. Andreas
Hirschenberger an Brett 7 stand jedoch kritisch, dafür hatte Manfred Schalke an
Brett 2
gute Gewinnchancen. Diese nutze er konzentriert
aus, sicherte den uneinholbaren Vorsprung von 4,5:2,5. Die Niederlage von
Andreas
Hirschenberger war dann nur noch Ergebniskosmetik.
6.Spieltag
Neckargemünd II – Walldorf II 4:4
Mit viel Hoffnung fuhr man zum Abstiegskandidaten
nach Neckargemünd. Es war klar, ein Sieg muss her, zu kritisch die
Situation mit bis zu 4 Absteigern. Aber am Ende
gab es ur einen zwei Siege von Reiner Schnorrberger und Martin Best,
während Willi Freitag und Senad Medunjanin die
Waffen strecken mussten. Ausgerechnet Senad, der bis zu diesem Zeitpunkt
der Punktesammler Nr. 1 war. Die restlichen
Partien brachten nur Punkteteilungen, sodass am Ende auch insgesamt die
Mannschaftspunkte geteilt wurden.
┌─────────────────────────────────────────────────────────────────────────┐
│ SC Neckargemünd II - SV Walldorf II
4 : 4 │
├─────────────────────────────────────────────────────────────────────────┤
│
14 Thomas,Thiemo - 17
Barker,Peter ½ : ½
│
│
17 Braun,Hannes - 18
Schnorrberger,Reiner 0 : 1
│
│ 20 Greiling,Peter - 20 Best,Martin 0 : 1 │
│ 21 Quednau,Rainer - 21 Rehm,Marcus ½ : ½ │
│
23 Röhl,Eberhard - 22
Freitag,Willi 1 : 0
│
│
22 Dreher,Willi - 23
Päuser,Markus ½ : ½ │
│
24 Riedinger,Rolf - 28
Medunjanin,Senad 1 : 0
│
│
27 Lotzenburger,Markus - 25
Trinkl,Andreas ½ : ½
│
└─────────────────────────────────────────────────────────────────────────┘
5.Spieltag
Kirchheim III – Walldorf II 5-3
Der Spieltag begann schon damit, dass die Kirchheimer leider den Schlüssel zu ihrem Schachlokal zunächst nicht
auftreiben konnten und
es dadurch zu einer halbstündigen Verzögerung des Spielbeginns kam.
Aufgrund der von ihnen
verschuldeten Spielverzögerung wurde den Kirchheimern - auf Verlangen unserer
Mannschaft –
die Bedenkzeit um 20 Minuten
verkürzt. Doch auch dieser Zeitvorteil sollte uns nicht viel nützen. Die
Kirchheimer erspielten
sich an vielen Brettern
mindestens Positionsvorteile und zwischendrin sah es für uns sogar nach einer
richtigen Packung aus.
Keinen guten Tag erwischte
Reiner Schnorrberger und war seinem Gegner klar unterlegen. Dafür überspielte
Martin Best
seinen Gegner mit
schönem Spiel am Königsflügel. Der Gegner von Willi Freitag hatte bereits eine
klare Angriffsstellung,
musste aufgrund seiner
knappen Bedenkzeit jedoch ins Remis einwilligen. Marcus Rehm und Markus Päuser
hatten beide
auch nicht ihren besten
Tag und mussten sich ihren Gegnern geschlagen geben.
Andreas Hirschenberger
hatte im Mittelspiel eine sehr blockierte Stellung und einigte sich später mit
seinem Gegner auf
ein Remis.
Senad Medunjanin sah
sich im Endspiel bereits einem gegnerischen Freibauer auf seiner zweiten Reihe
gegenüber, konnte
die Partie jedoch noch
für sich entscheiden.
Andreas Trinkl stand
bereits etwas schlechter, konnte im Mittelspiel die Partie wenden, so dass für
uns sogar noch ein
unverdientes 4:4 im
Bereich des Möglichen war, doch hatte er leider für die Verbesserung seiner
Position zuviel Zeit
verbraucht, so dass sein
Blättchen noch vor Erreichen des 40. Zuges fiel.
Insgesamt gesehen waren
in unserer Mannschaft zu viele Spieler unter Normalform. Der Sieg der Kirchheimer war
hochverdient und hätte
eher noch höher ausfallen müssen.
Die Mannschaftsaufstellung:
Schnorrberger 0
Best 1
Freitag ½
Rehm 0
Päuser 0
Hirschenberger ½
Medunjanin 1
Trinkl 0
4.Spieltag
SV Walldorf 2 – Paimar 3,5 : 4,5
Eine unglückliche Niederlage mußte die 2.Mannschaft einstecken. Die Gäste
konnten die schlechteren Stellungen
mit Müh und Not ins Remis retten, während unsere verloren gingen. Somit war
der Sieg von Martin Best zu wenig.
An Brett 8 bot Senad Medunjanin ein tolle Angriffspartie, doch im
entscheidenden Augenblick fand er nur den
zweitbesten Zug, ein Remis war die Folge. Weitere Remis durch Manfred
Schalke, Peter Barker, Reiner
Schnorrberger und Markus Päuser waren zu wenig, da Willi Freitag und
Andreas Hirschenberger leider ihre Partien
verloren.
3.Spieltag
SK Rohrbach/Boxberg 1 - SV Walldorf 2 5,5 : 2,5
Gegen den Absteiger aus der Landesliga und verlustpunktfreien
Tabellenführer aus Rohrbach wurden wir etwas unter Wert geschlagen. Wir waren
uns der schwere der Aufgabe bewusst, wollten jedoch gut mitspielen. Zum
Spielverlauf:
Markus Päuser hatte es diesem Sonntag etwas eilig, deshalb
spielte er etwas schneller als gewohnt. Er wehrte alle Angriffe seines Gegners
ab und konnte auch das Endspiel ausgeglichen gestalten, daraufhin einigten sich
beide auf Remis. Zu diesem Zeitpunkt sah es auf den übrigen Brettern ebenfalls
noch ausgeglichen aus. Die Ausnahme bildete Senad Medunjanin, der in der
Eröffnung einen Bauern gewinnen konnte. Er schaffte es, diesen Vorteil bis ins
Endspiel zu bringen und dieser entschied letztlich die Partie zu seinen
Gunsten. Rohrbach konnte durch einen Sieg ausgleichen. Nachdem Altmeister Willi
Freitag die Partie sehr lange offen halten konnte, wickelte er im Endspiel
falsch ab und ihm blieb nur die Aufgabe. Am ersten Brett hatte es Reiner Schnorrberger mit dem DWZ-stärksten Rohrbacher zu tun. Er hatte im Mittelspiel die Initiative ergriffen, jedoch hatte sich sein Gegner korrekt verteidigt und in einer offenen Stellung einigten sich beide auf Unentschieden. Martin Best hatte nach der Eröffnung die falsche Fortsetzung gewählt und durch aktives Figurenspiel seines Gegenübers kam er immer mehr unter Druck und musste Material geben. Dies langte dem Rohrbacher zum Sieg. Den letzten halben Punkte für Walldorf
erzielte Marcus Rehm. Sein Gegenüber hatte einen Königsangriff gestartet,
dieser kam jedoch ins Stocken. In der Folge konnte Marcus sich befreien und in
einer ausgeglichenen Stellung einigten sich beide auf Remis. Andreas
Hirschenberger hatte eine gute Eröffnung gespielt, jedoch büsste er in einer
komplizierten Mittelspielstellung einen Bauern ein. Der Rohrbacher Spieler
konnte diesen Vorteil im Endspiel verwerten. Für das letzte Ergebnis sorgte
Andreas Trinkl, der sich ebenfalls geschlagen geben musste. Er hatte das
Mittelspiel offen halten können, jedoch im Endspiel einen Fehler begangen, so
dass er eine Figur gegen einen Bauern geben musste. Obwohl er noch kämpfte,
langte es nicht zum Remis.
Hier die Übersicht:
Rohrbach-Boxberg - Walldorf II 5,5:2,5
Brett
Name DWZ - Name DWZ
1 D.Ulzenheimer 1996 - Reiner
Schnorrberger 1911 remis
2 P.Höpner 1983 - Marcus
Rehm 1871 remis
3 M.Mühlhauser 1907 - Martin
Best 1843 1:0
4 M.Walter 1944 - Markus
Päuser 1807 remis
5 M.Grünbacher 1731 - Willi
Freitag 1756 1:0
6 B.Biessmann 1881 - Andreas
Hirschenberger 1710 1:0
7 M.Plummer 1771 - Senad
Medunjanin 1714 0:1
8 A.Dorn
1783 - Andreas Trinkl
1700 1:0
M.R.
2.Spieltag
SV Walldorf II - SK Malsch I 5,5 : 2,5
Zu einem ungefährdeten Sieg kam die zweite Walldorfer Mannschaft gegen den Mitaufsteiger
aus Malsch.
Nachdem
man sich im vergangenen Jahr mit einem 4 : 4 in Malsch begnügen musste, konnten
wir dieses Jahr voll punkten. Dies lag zum einen daran, dass Malsch nur mit 6
Spielern antrat, was uns zwei kampflose Punkte bescherte. Zum Anderen wurde
voll auf Sieg gespielt und Remisangebote Malscher Spieler abgelehnt. Doch nun
zum Spielverlauf:
Bereits um 11.00 Uhr stand es 2:0 für uns, da Malsch nicht komplett angetreten
war. Nutzniesser davon waren Willi Freitag und Senad Medunjanin. Danach dauerte
es weitere 2 Stunden, bis die nächste Partie entschieden war.
Peter
Barker am ersten Brett spielte wie gewohnt sicher und erspielte sich einen
Mehrbauern, den er verwerten konnte. Als nächstes einigte sich Markus Päuser
mit seinem Gegner auf Remis, da für beide Seiten in einem
Läufer/Springer-Endspiel kein Durchkommen mehr möglich war. Somit stand es
3,5:0,5 und der Mannschaftssieg schien sicher. Die Malscher Hoffnungen keimten
noch einmal auf, als Martin Best aufgeben musste, da er nicht mehr alle
Drohungen seines Gegners abwehren konnte.
Andreas
Hirschenberger stellte jedoch mit seinem Gewinn den Mannschaftssieg sicher. In
der Zeitnotphase hatte er den besseren Überblick und konnte hier Material
gewinnen, was ihm zum Sieg reichte.
Marcus
Rehm sorgte für den letzten Walldorfer Punktgewinn. Nachdem sein Gegenüber
einen Bauern geopfert hatte, verteidigte Marcus diesen und kurz bevor dieser
zur Dame umgewandelt wurde, gab der Malscher auf.
Reiner
Schnorrberger konnte im Mittelspiel einen Materialvorteil erlangen, musste
diesen aber um ein Matt abzuwehren wieder zurückgeben. In einem Turmendspiel
hatte er dann einen Bauern weniger und musste sich letztlich geschlagen geben.
1.Spieltag
Dielheim I - SV Walldorf II 4:4
Siege durch Martin Best, Markus Päuser
und Senad Medunjanin, Remis durch Willi Freitag und Tanja Bach