SK Dielheim - SV 1947 Walldorf II 3:5

 

Nach einer ziemlich verkorksten Saison stand die 2.Mansnchaft nach 7 Runden auf einem Abstiegsplatz. Durch einen Sieg gegen Hoffenheim in Runde 8 erkämpfte man sich das „Endspiel“ in Dielheim. Die Gastgeber waren bereits souverän Meister und Aufsteiger in die Landesliga, brachten jedoch, um jeder Wettbewerbsverzerrung vorzubeugen, die beste Truppe an die Bretter. Wir ließen auch nichts unversucht und reaktivierten Altmeister Willi Freitag. Für die 2. hieß es, ein Sieg bedeutet Klassenerhalt, alles andere wohl den Abstieg

 

Zum Spielverlauf:

 

Schwarz gegen Weis mit umgekehrten Farben hieß die Paarung am 1.Brett, die nach knapp 90 Minuten Remis endete

 

Manfred Brucker legte eine halbe Stunde später ein weiteres Remis gegen Marius Maier nach.

 

Dann die Führung für uns. Der Bauerneinsteller von Willi Freitag erwies sich als Trugschluss. Seine Stellung wurde immer überlegener und nach knapp 2,5 Stunden gab Matthias Hartmann auf. Nach fast einjähriger Pause ein tolles Comeback von Willi.

 

Die Freude währte nur kurz, denn Martin Lünzmann stelle sein leicht bessere Stellung gegen Harald Neuert einzügig ein und sorgte unfreiwillig für den Ausgleich.

 

Andreas Hirschenberger versäumte in der späten Entwicklungsphase die Öffnung der e-Linie. Anschließend machte Edwin Santner „alles zu“, ein Remis die logische Folge.

 

Die erneute Führung dann durch Leo Heimann. In einer von beiden Seiten nicht fehlerfreien Partie sorgte sein Bauernsturm am Königsflügel für Panik beim Anziehenden und letztendlich für einen Fehlgriff, den Leo souverän ausnutzte.

 

Beim Zwischenstand von 3,5:2,5 war der Sieg in Reichweite. Zunächst remisierte jedoch Manfred Schalke gegen den starken Nachwuchsspieler Florian Maier und sicherte zumindest mal einen Mannschaftspunkt.

 

Martin Best sorgte schließlich für ein Happyend. In der Drachenvariante im Sizilianisch war er das berühmte Tempi schneller und brachte Hans Schmutzer die erste Saisonniederlage bei.

 

Mit diesem Sieg sprang die 2.Mannschaft sogar noch auf Rang 4 der Tabelle und verbleibt weiterhin in der Bereichsklasse. Hoffen wir, dass das Zittern im nächsten Jahr nicht die gleichen Ausmaße annimmt.