Die Lage am 19.03.2006 im Schachbezirk Heidelberg
Erste Bundesliga: Die SG Heidelberg-Kirchheim ist praktisch schon abgestiegen; der SC Eppingen braucht noch einen Punkt am Wochenende 1.-2.4.2006 in Bremen gegen die „Nordlichter“ (Bremen und Hamburg) und das wird schwer. An der Spitze muss der OSC Baden-Baden im schlechtesten Falle in den Stichkampf gegen Titelverteidiger SV Werder Bremen. Es sieht aber so aus, als würde der Titel zum ersten Male in die Bäderstadt gehen.
Zweite Bundesliga: Wichtig: die Zahl der Absteiger aus jeder Staffel beträgt definitiv 3 Mannschaften. Die Absteiger aus der 1. Bundesliga spielen dabei keine Rolle. In der 2. Bundesliga Süd ist der HSK/Handschuhsheim bereits abgestiegen. Auch der SC Viernheim hat nur noch eine theoretische Chance. Wichtig für die Badener ist das Schicksal des schwäbischen Aufsteigers Böblingen, der in die Abstiegsränge gerutscht ist. Sorgen die Schwaben in der Schlussrunde beim FC Bayern München nicht für eine Überraschung, so wird es zwei badische Absteiger und einen aus Württemberg geben. Vorne kommt es zu einem echten „Endspiel“ der beiden Teams aus Rheinland-Pfalz: Trier gegen Bann.
Oberliga: Der SC Untergrombach steht vor der Meisterschaft der Oberliga Baden! Ein Remis bei den Freiburger SF genügt und da der Traditionsverein aus dem Breisgau zum Klassenerhalt die gleiche Präferenz hat, ist ein 4:4 nahe liegend. Wenn zwei Mannschaften aus der 2. Bundesliga zurückkehren, müssen drei Teams die Oberliga verlassen. Und da geht es darum, ob der Süden oder der Norden den dritten Absteiger kriegt. Konstanz ist wohl weg und Lampertheim wahrscheinlich auch. Und Lahr wird wohl Lampertheim bezwingen, kann aber Freiburg (wenn Remis gegen Untergrombach) und Ladenburg (wenn die „Römerstädter“ wenigstens einen Punkt gegen Absteiger Konstanz holen) nicht mehr erreichen.
Verbandsliga: Unterstellen wir einmal einen Absteiger aus der Oberliga. Dann würden drei Mannschaften die Verbandsliga Nord verlassen müssen. Dafür gibt es jede Menge „Bewerber“ aus dem Bereich 2 (HSK/Handschuhsheim II, Kirchheim II und Mosbach). Von einiger Bedeutung könnte ein Protestfall in der Begegnung Mosbach – Walldorf aus der 6. Runde sein. Die Begegnung endete zunächst 4,5:3,5. Die erste Instanz korrigierte das Ergebnis auf 3,5:3,5. Mosbach hat eingesprochen; über den Einspruch ist noch nicht entschieden. Viernheim II hat schlechte Karten und wird wohl absteigen. Damit sich aber die Abstiegsquote aus dem Bereich 2 weiter verringert, müssten die Bereichsvertreter neben Viernheim II noch Lindenhof passieren und das wird schwer. Zum Aufstieg: dieses Jahr werden nur die Meister aus beiden Verbandsligen aufsteigen!
Landesliga: Die große Entscheidung über die Meisterschaft fällt am 9.4.2006 in Eppingen bei der Begegnung Eppingen III – BG Buchen. Sandhausen wird nicht mehr aufsteigen können, auch schon deshalb, weil die Mannschaft einmal nicht angetreten ist Der Rest kämpft gegen den Abstieg. Nach dem jetzigen Stand verlassen drei Teams die Klasse. Daran wird sich auch wenig ändern, denn, bevor die vierte Mannschaft absteigt (was recht unwahrscheinlich ist), bleibt der Vizemeister der Bereichsliga in seiner Klasse. Bad Mergentheim II und Neckargemünd haben ein Punktepolster, der Rest ist gefährdet.
Bereichsliga: Baiertal marschiert, darf aber nicht mehr „patzen“. Paimar muss darauf hoffen, dass nicht mehr als zwei Mannschaften aus dem Bereich aus der Verbandsliga absteigen, sonst reicht der zweite Platz nicht Hinten könnte es sehr eng werden, wenn tatsächlich drei Teams aus der Verbandsliga zurückkommen (recht unwahrscheinlich), weil dann vier Mannschaften aus der Bereichsliga absteigen werden.
Bezirksklasse: Beide Meister (Heidelberg und Odenwald) steigen auf, sonst niemand! Die Zahl der Absteiger hängt von den Rückkehrern aus der Bereichsliga ab. Bei drei möglichen Absteigern aus dem Bezirk Heidelberg würden drei Mannschaften absteigen und nur der Meister der Kreisklasse A aufsteigen, bei zwei Absteigern aus der Bereichsliga steigen drei Teams in die Kreisklasse A ab und zwei auf!
Kreisklassen: Grundsätzlich gilt für alle Kreisklassen: 2 Aufsteiger, 2 Absteiger. Verändert sich die Relation in der Bezirksklasse, so gilt aktuell: 3 Absteiger, 2 Aufsteiger. Gibt es aus der Bereichsliga drei Absteiger in den Bezirk, so steigen aus jeder Kreisklasse drei Mannschaften ab und nur der Meister auf. Aus der Kreisklasse C steigt zur Begradigung auf 10 Mannschaften ein Team mehr ab.
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