SG Kirchheim II – SV Walldorf     4,5:3,5

 

Die erste Mannschaft verliert sehr unglücklich mit 3,5:4,5 gegen Kirchheim II. Beim Stand von 1,5:1,5 waren alle restlichen Partien vorteilhaft für uns. Besonders Peter Barker hat ein Mehrbauerendspiel, das recht leicht gewonnen schien. Als er dann mit seinem Gegner die Hände schüttelte wollten ihm alle zum Sieg gratulieren, doch ein Blick aufs Brett verhieß nichts Gutes. Einen Moment der Unachtsamkeit  nutzte sein junger Gegner, konterte ihn aus und konnte den fassungslosen Peter noch Matt setzen. Polina Zilberman gelang es nicht ihre Stellung zu gewinnen und einigte sich schließlich auf Remis. Dann die endgültige Entscheidung an Brett 1: Frank Haas kam früh in Vorteil, wählte jedoch einen riskanten Gewinnplan, zu riskant wie sich herausstellte, denn sein Gegenüber gewann mehr und mehr die Kontrolle im Zentrum. Schließlich griff er dann Franks König direkt an und stellte gleich drei Mattdrohungen gleichzeitig auf, gegen die der sich nicht verteidigen konnte. Peter Schell musste auch einsehen, dass seine Stellung nach der Zeitnotphase, in der vielleicht mehr möglich gewesen wäre, maximal Remis war. So ging es beim Stand von 2,5:4,5 für Michael Haas lediglich um die Ehre, doch die verteidigte er. Gegen die nominelle Nummer eins der Kirchheimer führte er die schwarzen Steine in einem Königsangriff zum Sieg, der jedoch hochgradig unkorrekt war, wie spätere Analysen zeigten. Diese deckte sein Gegner aber nicht auf, sodass Michael das Brett als Sieger verlassen konnte.

 

 

SV Walldorf I – SF Karlsruhe II   2:6                     

 

Eine deutliche Schlappe gab es gegen den Tabellenführer, dabei hatten wir uns aufgrund der personellen Situation bei den Gästen gewisse Chancen ausgerechnet. Doch in den entscheidenden Phasen kippten die Partien zugunsten der Gäste und verhinderten eine Überraschung. Doch der Reihe nach! Zunächst remisierte Peter Barker im Dame-Leichtfigurenendspiel, das Risiko auf Gewinn zu spielen war zu groß. Dann wohl der entscheidende Moment. Frank Haas überschritt im 39.Zug die Zeit, und dies in klarer Gewinnstellung. Ein dummer Fehler war passiert: Er war bei der Notation um eine Zeile verrutscht. Dabei hatte er noch genügend Zeit, diesen einen Zug auszuführen. Man kann sich vorstellen wie sauer Frank nach der Partie war. Anstelle in Führung zu gehen lagen wir plötzlich hinten. Dann verlor Peter Schell, der seine ausgeglichene Partie aus zu optimistischen Gründen überzog. Eine einfache Abwicklung in ein remisliches Turmendspiel war möglich, aber er wollte einfach zuviel. Zwischendrin remisierte Michael Haas, mehr war nach seinen eigenen Worten nicht drin. Das Übel perfekt machte Gulsana Barpiyeva, die in Zeitnot nicht die korrekte Fortsetzung fand und Material verlor. Somit gingen innerhalb von 20 Minuten drei Partie flöten, aus denen wir gut und gerne 1,5 bis 2 Punkten hätten holen können. Wir lagen nun aussichtslos mit 1:4 in Rückstand, die Begegnung war gelaufen. Das an einem Tag so ziemlich alles schief gegen kann, sah man in den restlichen drei Partien. Polina Zilberman und Rudolf Meier hatten vorteilhafte Stellungen, die sie nicht verwerten konnten. Als dann noch Rudi Oberling die Remisabwicklung im Turmendspiel übersah, war die hohe Niederlage perfekt.

 

Zwei Runden vor Schluss ist die Abstiegssituation noch unklar. Am 2.4.2006 ist der letzte Spieltag in der 2.Bundesliga und der Oberliga. Unter normalen Umständen sollte es max. 3 Absteiger geben. Dann hätten wir 4 Punkte Vorsprung, und die sollten eigentlich reichen. Wobei seit letzte Woche wieder ein Fragezeichen hinter der Punkteteilung in Mosbach steht. Mosbach hat Protest eingelegt, warten wir ab, wie die nächste Instanz entscheidet. Sollte uns tatsächlich der Punkt aberkannt werden, müssen wir noch etwas für unser Punktekonto zun.

 

 

SC Mosbach – SV Walldorf     4,5:3,5

 

Mit Unbehagen fuhren wir nach Mosbach, sind doch die Gastgeber seit Jahren für uns ein recht unbequemer Gegner. Zudem mussten wir auf Gulsana Barpiyeva und Peter Barker verzichten, kurzfristig kam auch noch der Ausfall von Martin Lünzmann hinzu. Der Gastgeber war als Tabellenletzter gefordert, und wir rechneten mit der stärksten Aufstellung. Doch mit Werner Weckbach fehlte das etatmäßige 2.Brett, aber trotzdem war die Überlegenheit da, vor allem an den hinteren Brettern. Aber es muss ja erst einmal gespielt werden.

Bereits früh remisierte Peter Schell, der in der Eröffnung einen Zug „vergaß“, etwas unter Druck geriet, doch überraschend vom gipsbeingeplagten Gegner ein Remisangebot bekam, welches er annahm.

Kurz danach kam es an Brett 5 zur spielentscheidenden Situation. Manfred Schalke mit Weiß stand etwas besser und forcierte eine Abwicklung, die ihm Springer und Läufer gegen einen Turm einbringen sollte. Doch überrascht durch einen Zwischenzug, den er unterschätzte und dafür die gegnerische Damen vom Brett nahm, vollzog sich in der Partie eine negative Wendung. Wenn da nicht der Mosbacher Mannschaftsführer gewesen wäre! In der kritischen Stellung gab es für Schwarz zwei Variante. Eine Variante, die mit 2 Türmen für die Dame geendet hätte, und eine Variante mit klarem Gewinn. Als C.Alm für viele sichtbar in Richtung Springer greifen und somit in die schwächere Variante abwickeln wollte, sah sich der Mosbacher Mannschaftsführer in der Verantwortung und sagte für alle gut hörbar „Lass Dir Zeit“. C.Alm nahm den Arm zurück, schaute nochmals ans Brett und führte die Gewinnvariante aus. Logisch, dass wir hier sofort Protest einlegten, denn dies war ein Eingriff in eine laufende Partie. Manfred gab sofort auf, die Chancen wären gleich null gewesen.

Für den Rest ging es nun darum, den Rückstand aufzuholen bzw. die Niederlage in Grenzen zu halten, damit ein Protest auch Sinn macht.

Doch leider lief es erst einmal schlecht. Rudi Oberling stand eigentlich sehr vielversprechend, doch schlichen sich in der Zeitnot (15 Züge in 7 Minuten) einige Ungenauigkeiten ein, die einen Bauern und kurz nach der Zeitkontrolle einen zweiten Bauern kosteten. Das Endspiel Springern gegen Läufer war nicht mehr zu halten. 

Ein Hoffnungsschimmer dann bei Frank Haas an Brett 1. Sein Gegenüber vergaloppierte sich mit seinem Springer und sah letztendlich nur den Qualitätsgewinn, doch der anschließende Angriffswirbel von Frank war nicht zu bremsen, die Aufgabe in aussichtsloser Stellung war die Folge.

Reiner Schnorrberger spielte sein gewohntes Skandinavisch und hatte ebenfalls eine Stellung auf dem Brett, in der einiges möglich war. Doch leider verpuffte auf einmal sämtlicher Angriffwirbel und das ganze ging in ein Turmendspiel mit Minusbauer über. Die von Reiner gewählte Abwicklung war leider nicht von Erfolg gekrönt.

Polina Zilberman schaffte dann an Brett 3 den Anschluss, als es ihr gelang, die sehr defensive Spielweise von Schwarz mit konsequentem Spiel nach vorne auszuhebeln. Kurz nach der Zeitkontrolle folgte die Aufgabe.

Zwischenzeitlich hatte Rudolf Meier einen Läufer für zwei Freibauern geben müssen, Doch sein Gegner war nicht in der Lage, den Vorteil T+L+2B  gegen T+3B (alle Bauern auf dem Königsflügel) zu verwerten. Ein hoffnungsloses Läuferopfer für zwei Bauern brachte ebenfalls nichts ein, sodass Rudolf ein hart erkämpfte Remis erreichen konnte.

Nun lag es an Michael Haas, der gegen Matthias Müller etwas seltsam aus der Eröffnung kam, doch den Raumvorteil geschickt nutzte und sich einen entfernten Freibauern bilden konnte. Nach seinen Angaben gab es auch einen Gewinnweg, der jedoch schwer zu finden war. So reichte es letztendlich nur zu einem Remis, und die Niederlage von 3,5:4,5 war besiegelt.

Nun liegen unserer Hoffnungen beim Protest an Brett 5. Jeder war der Meinung, dass das Reinreden eine ganz klar spielentscheidende Situation war. Warten wir die Entscheidung des Turnierleiters ab.

 

 

SV Walldorf I - HD-Handschuhsheim II   4,5:3,5        

 

Mit einer kompakten Mannschaftsleistung gelang gegen die erstmals in dieserSaison in Bestbesetzung angetretene Heidelberger Mannschaft ein knapperSieg. Dabei ging es am Morgen schlecht los. Um 7 Uhr früh musste Elena Hessabsagen, ihr Baby bekam in der Nacht hohes Fieber. Somit mussten wir die 1.-4.Mannschaft umkrempeln, Peter Barker rückte von der 2.Mannschaft wieder hoch. Nach hartem Kampf kam es zu ersten Entscheidungen. Peter Barker verlorgegen Eis, Rudolf Meier sorgte gegen Kurz für den Ausgleich. Polina Zilberman remisierte aufgrund der knappen Zeit eine vielleichtvorteilhaftere Stellung gegen Wrede. Pech an Brett 1, als Frank Haas in Zeitnot die Partie gegen Schulenburg einstellte. Somit lagen wir mit 1,5:2,5in Rückstand, doch Gulsana Barpiyeva sorgte mit einer sauberen Partie gegen Gobauer für den Ausgleich. Als dann Michael Haas gegen Pielmeier in einer schönen Angriffspartie endlich den ersten Sieg in dieser Saison einfahren konnte, ließ Rudi Oberling gegen Gscheidlen nichts anbrennen und sorgte mit einem möglichen Dauerschach trotz Materialvorteil für das 4:3. Denn Peter Schell an Brett 3 sollte gegen Richter das notwendige Remis sichern, nachdem er kurz nach der Eröffnung den Gewinnweg ausgelassen hatte. Richter versuchte zwar alles, doch die Stellung gab nichts mehr her. Letztendlich bot er selbst das Remis an, welches Peter Schell auch sofort annahm.

 

Somit habe wir nun 6:4 Punkte auf dem Konto und können beruhigt nach Mosbach fahren. Dies wird mit Sicherheit eine schwere Aufgabe, den die Gastgeber stehen mit dem Rücken an der Wand und werden alles versuchen, durch einen Sieg wieder Anschluss an das Mittelfeld zu finden.

 

SC Neuhausen - SV Walldorf I    5,5:2,5



Gegen den erklärten Aufstiegsfavoriten Neuhausen hatten wir wie erwartet einen schweren Stand. Doch entgegen den ersten Befürchtungen zogen wir uns am Ende recht achtbar aus der Affäre. Zwar mussten Peter Barker und Frank Haas relativ schnelle Niederlagen hinnehmen, doch Rudolf Meier sorgte mit einem Sieg für ein gelungenes Debüt in der 1.Mannschaft. Reiner
Schnorrberger remisierte in ausgeglichener Stellung. Leider gelang es Michael Haas nicht, die Partie gegen IM Vasiliv ins Remis retten. Trotz einer couragierten Spielweise setzte sich die Erfahrung letztendlich durch. Eine weitere Spielbestandsverbesserung gelang durch Polina Zilberman, die gegen Günthner eine schöne Angriffspartie spielte und den vollen Punkt einfahren konnte. Zu mehr reichte es leider nicht. Peter Schell, der in der Zeitnotphase einen wichtigen Bauern einstellte, konnte das Endspiel mit zwei passiven Türmen gegen eine aktive Dame nicht halten. Und auch Rudi Oberling vergab nach fast 6 Stunden Spielzeit seine Remischance im Turmendspiel und musste ebenfalls aufgeben.

 

Ein letztlich klare Niederlage, die durchaus etwas knapper hätte ausfallen können.




 

 

Walldorf I – Ma-Lindenhof I   2,5:5,5

 

Ziemlich deutlich, so sieht das Ergebnis aus, aber es war ein entscheidender Moment, der den Spielausgang massiv beeinflusste.

Doch von vorne: Wir wussten, dass Lindenhof ähnlich besetzt war wie wir, und auch einen guten Start hingelegt hatten.

Der Beginn verlief recht gut, und schon nach einer knappen Stunde kristallisierten sich bei Michael Haas an Brett 2 und Manfred Schalke an Brett 6 Vorteile heraus. Doch just zu dem Moment, als wir recht optimistisch waren, stellte Manfred Schalke einzügig eine Figur ein. Sofortige Aufgabe, 0:1 Rückstand. Parallel dazu wählte Michael nicht die optimale Abwicklung, und der Mehrbauer entpuppte sich als Doppelbauer auf der c-Linie. Schlechte Karten auch bei Rudi Oberling an Brett 7, der in einem Turmendspiel mit Minusbauer auf verlorenen Posten stand. Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass der 3.Sieg in Folge fast unmöglich war. Während Frank Haas an Brett 1 das Königsgambit seines Gegners korrekt behandelte und etwas besser stand, musste ich an Brett 3 angesichts des Spielstandes dem Figurentausch aus dem Weg gehen. Polina an Brett4 hatte einen Mehrbauern, doch im Doppelläuferendspiel sehr schwer zu verwerten.

Es kam dann wie es kommen musste: Rudi verlor an Brett 7, Peter an Brett 8 kam nicht über ein Remis hinaus. Zwar gewann Frank an Brett 1, doch Michael an Brett 2 stand auf verloren Posten. Bei Jochen war im Schwerfigurenendspiel nicht viel herauszuholen, der Zwischenstand somit 2:3. Wie erwartet verlor Michael, dass ich dann noch die Partie einstellte passte zum Tag. Polina schließlich gab ihre Partie remis, Endstand somit deutlich 2,5:5,5.

 

Nun gut, kein Beinbruch für uns, aber die Enttäuschung war schon da.  Hätte, wenn und aber, auch im Schach zählen am Ende nur die Tore, und die hat am Sonntag Lindenhof geschossen. Wir dagegen haben die Chancen vergeben, dann muss mal auch mal mit einer Niederlage leben.

Im nächsten Spiel geht es gegen die mit GM’s und IM’s gespickte Truppe aus Neuhausen. Die zwei Siege der Neuhausener waren heftig (7 bzw. 6,5)! Wir werden uns bemühen, nicht so unter die Räder zu kommen. Aber vielleicht liegt uns die Außenseiterrolle, warten wir es ab.

 

Hier die Einzelergebnisse

 

 

SV Walldorf

 

 

 

Ma-Lindenhof

 

Brett

Spielername

DWZ

Ergebnis

Spielername

DWZ

1

F. Haas

2178

1

0

Gelfenboim

2166

2

M.Haas

2055

0

1

Mehne

2184

3

P.Schell

2019

0

1

Sulzbach

2146

4

P.Zilberman

2070

0,5

0,5

Tavakolian

2067

5

J.Schwarz

1951

0,5

0,5

Belica

1939

6

M.Schalke

1963

0

1

Homola

1919

7

R.Oberling

1922

0

1

Schweitzer

1953

8

P.Barker

1940

0,5

0,5

Bieringer

1894

 

 

2,5

5,5

 

 

  

 

 

 

SC Viernheim II - SV Walldorf I     2:6

 

Mit gemischten Gefühlen fuhr man Viernheim, denn eine 2.Mannschaft ist immer schwer auszurechnen. Doch zu unserem Erstaunen fehlten die bekannte Gesichter wie Klee, Spiegel oder Birnbaum. Die Spitzenbretter mussten in der 1.Mannschaft aushelfen, und entsprechend ersatzgeschwächt trat die 2.Mannschaft an.

Dies ging schon an Brett 8 los, welches unbesetzt blieb und uns früh eine 1:0 Führung sicherte. Reiner Schnorrberger konnte den sonnigen Tag anderweitig nutzen.

Eine Weile passierte nichts entscheidendes, die Stellungen auf den Brettern zeigten aber bereits eine Tendenz zu unseren Gunsten. Kurz vor der Zeitkontrolle ging es Schlag auf Schlag. Gulsana Barpiyeva, kurzfristig für den verhinderten Manfred Schalke eingesprungen, gewann zunächst einen Bauern und konnte die unterentwickelte schwarze Stellung konsequent zum Sieg ausnutzen. 3:0 hieß es dann durch Peter Schell, der in seinem üblichen Stil im entscheidenden Moment zum Gegenschlag ausholte und Material gewann. Als dann auch noch Frank Haas in eigener Zeitnot seine zwischendrin etwas schlechtere Stellung durch gegnerische Ungenauigkeiten zum Sieg verwertete, war die Entscheidung gefallen. Der Wermutstropfen durch Polina Zilberman, die in klar besserer Stellung eine Bock schoß und verlor. Doch Peter Barker sicherte mit einem Remis den Gesamtsieg, den Rudi Oberling mit seinem 2.Sieg in dieser Saison zum 5,5:1,5 ausbaute. Michael Haas, der permanent unter Druck stand, konnte sich befreien, hatte sogar leichte Gewinnchancen, doch am Ende gab es ein Remis, der Endstand von 6:2 war perfekt.

Nun sind wir zum 1.Mal Tabellenführer der Verbandsliga. Nur eine Momentaufnahme, aber schön ist es. Für uns sind es 4 Punkte für den Klassenerhalt, die kann uns keiner mehr nehmen. Mit einer ähnlich couragierten Leistung im nächsten Spiel gegen Aufsteiger Lindenhof könnte man die Erfolgsserie ausbauen, warten wir es ab.

Hier die Einzelergebnisse:

 

 

SC Viernheim II

 

 

 

SV Walldorf I

 

Brett

Spielername

DWZ

Ergebnis

Spielername

DWZ

1

E.Golf

2091

0

1

F. Haas

2178

2

C.Kalla

1973

0,5

0,5

M.Haas

2055

3

B.-T.Geiger

1960

1

0

P.Zilberman

2070

4

H.-M.Horn

1889

0

1

P.Schell

2019

5

R.Grzegorczyk-Herrmann

1742

0

1

G.Barpiyeva

1986

6

S.Kramer

1831

0,5

0,5

P.Barker

1940

7

U.Pfennig

1724

0

1

R.Oberling

1922

8

 

0

0

1

R.Schnorrberger

1930

 

 

2

6

 

 

 

 

 

 

SV Walldorf I – Slavija Karlsruhe I   4,5:3,5

 

Von Beginn des Kampfes an hatte man das Gefühl, hier könnte etwas gehen, denn durchweg gute Stellungen waren auf den Brettern. Den ersten Punkt machte Rudi Oberling mit einer sehr stark vorgetragenen Angriffspartie, in der sein Gegner nie zum Luftholen kam. Die nominell an jedem Brett gut 100 DWZ-Punkte besseren Karlsruher sahen es wohl nur als einen Ausrutscher, doch kurz darauf hatte auch Olena Hess ihren Gegner besiegt und Walldorf hatte eine komfortable 2:0 Führung im Rücken. Diese Führung ging dann zeitweise wieder verloren, als Frank Haas und Gulsana Barpiyeva ihre Partien aufgeben mussten. Frank vergab seine gute Stellung in Zeitnot, während Gulsana, die früh eine Qualität verloren hatte, diesem Materialnachteil Tribut zollen musste. Durch zwei Remis von Michael Haas und Polina Zilberman stand es bei zwei noch laufenden Partien 3:3. Hier stand schon so gut wie fest, dass mindestens ein 4:4 rausspringen würde, denn Peter Schell stand auf Gewinn, was er seinem Gegner mit einigen entscheidenden Zügen demonstrierte. Er ging allen Dauerschach-Versuchen seines Gegners aus dem Weg und schob gleichzeitig einen seiner Bauern immer weiter Richtung Grundlinie. Als er nicht mehr aufzuhalten war, streckte sein Gegner Peter die Hand entgegen. Die letzte Partie wurde von Peter Barker an Brett 8 gespielt. Alle Walldorfer hielten noch einmal den Atem an, denn es war eine Stellung auf dem Brett, in der alle bis auf einen Zug verlieren würden. Doch das war nicht ganz offensichtlich und so fragte man sich, was in Peter vorging. Hatte er alles richtig berechnet? Ja, er hatte und wenig später war das Remis da. Mit 4,5:3,5 schlägt Walldorf den großen Favoriten auf den Wiederaufstieg. Das gibt erstmal etwas Ruhe für die nächsten Spiele, wo das Ziel wieder heißt: So viele Punkte wie möglich für den Klassenerhalt holen.

 

 

SV Walldorf I

 

 

 

Slavija Karlsruhe 1

 

Brett

Spielername

DWZ

Ergebnis

Spielername

DWZ

1

F. Haas

2178

0

1

H.J.Vatter

2309

2

M.Haas

2055

0,5

0,5

H.Dietz

2253

3

P.Zilberman

2070

0,5

0,5

M.Roth

2152

4

O.Hess

2097

1

0

M.Springmann

2181

5

P.Schell

2019

1

0

H.C. Andersen

2164

6

G.Barpiyeva

1986

0

1

L.Seelinger

2177

7

R.Oberling

1922

1

0

W.Henn

2002

8

P.Barker

1940

0,5

0,5

W.Weiler

2006

 

 

4,5

3,5