SV Walldorf 2 – Bad Mergentheim III   5 : 3

 

Obwohl nicht in Bestbesetzung angetreten ging unsere 2.Mannschaft als Favorit in die Begegnung mit Bad Mergentheim III.

Am 7. Brett konnte Siegfried Schulz in der Eröffnung einen Bauern gewinnen. In seinem Bemühen um materiellen Ausgleich übersah sein Gegner das Matt und somit die frühe Führung für Walldorf. Markus Päuser (Brett 5) kam nie richtig ins Spiel. Als er sich endlich befreit hatte stellte er einen Turm und damit die Partie ein. Zur gleichen Zeit wurde Reiner am Spitzenbrett seiner Favoritenrolle gerecht. Er überspielte seinen Kontrahenten im Mittelspiel und zwang ihn zur Aufgabe. Reinhold Hübl (Brett 6) versuchte einen Angriff, doch nach einem Generalabtausch blieb kein Vorteil und man einigte sich auf Remis. Ähnlich der Verlauf bei der Partie von Marcus Rehm an Brett 3. Auch hier ein Remis. Am 8. Brett konnte Andreas Trinkl die schwarze Rochade unterbinden und eine viel versprechende Stellung erzielen. Sein Gegner wehrte sich zunächst verbissen, tauschte dann jedoch fälschlicherweise eine wichtige Verteidigungsfigur wonach sein König in einen unparierbaren Angriff geriet. Eine böse Überraschung erlebte Martin Best am 2. Brett gegen seinen jugendlichen Kontrahenten. Entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten griff er verfrüht an und musste nach einer Reposte auf seinen unrochierten König die Waffen strecken. Den letzten Punkt zum 5:3 Endstand steuerte Willi Freitag bei. In souveräner Manier erspielte er sich Vorteil. Sein Gegner geriet in Zeitnot, verlor Material und gab nach der Zeitkontrolle auf.

 

 

 

 

SF Hoffenheim - SV Walldorf 2   3,5 : 4,5

 

Die Begegnung endete im letzten Jahr mit einem Unentschieden. Dieses Jahr wollten wir es besser machen, doch mussten wie leider etwas ersatzgeschwächt in dieses Spiel gehen. Dank einer guten Mannschaftsleistung an allen Brettern hat es aber doch zum Sieg gereicht.

Den ersten halben Punkt steuerte Marcus Rehm bei. Sein Gegner hatte zwar einen Bauern mehr, aber die leicht schlechtere Stellung. Durch Zugwiederholung wurde es dann Remis. Als nächster nahm Reinhold das Remisangebot seines Gegners in einer ausgeglichenen Stellung an. Zu diesem Zeitpunkt sah es auf allen Brettern noch gut aus. Den ersten Sieg steuerte dann Andreas Trinkl bei, der seine beiden Türme gegen Dame und Bauer gab. Anschließend setzte er mit seiner verbleibenden Dame und zwei Springern den Gegner unter Druck, so dass dieser kurz vor dem Matt aufgeben musste. Ein weiterer Sieg gelang Altmeister Willi Freitag. Er hatte durch eine schöne Kombination materiellen Vorteil erreicht und im weiteren Verlauf verbrauchte seine Gegenüber immer mehr Zeit, so dass dieser letztlich dadurch verlor. Hoffenheim konnte durch einen Sieg am ersten Brett verkürzen. Martin Best hatte einen fast 300 DWZ Punkte besseren Gegner erwischt. Er verteidigte sich zäh, jedoch musste er irgendwann die Waffen strecken. Als nächster einigte sich Andreas Hirschenberger mit seinem Gegner auf Remis. Er hatte im Mittelspiel eine bessere Stellung erreicht, sein Gegner verteidigte sich jedoch korrekt und es blieb dann beim Unentschieden. Rudolf Meier spielte ebenfalls gegen einen stärkeren Gegner aber er schaffte es in ein ausgeglichenes Endspiel zu kommen. In diesem versuchte sein Gegner zwar alles um zu gewinnen, aber Rudolf machte keinen Fehler und es kam hier ebenfalls zu einem Unentschieden. Somit stand es 4:3 für uns und die letzte Partie musste entscheiden. Siegfried Schulz hat im Mittelspiel einen Bauern verloren. Sein Gegner wickelte ins Endspiel ab, aber Siegfried verteidigte sich korrekt. Obwohl sein Gegenüber alles versuchte, holte Siegfried den entscheidenden halben Punkt für uns.

Einzelergebnisse: Best 0, Meier 1, Freitag 0.5, Rehm 0.5, Hübl 0.5, Schulz 0.5, Hirschenberger 0.5, Trinkl 1

 

 

 

 

Walldorf 2 – Gemmingen 1            5:3

 

Im ersten Spiel der diesjährigen Verbandsrunde traf die zweite Walldorfer Mannschaft auf die erste Mannschaft aus Gemmingen. Aufgrund der im Durchschnitt besseren DWZ ging Walldorf als leichter Favorit in diese Begegnung, in deren Verlauf es für die Gastmannschaft vielleicht auch zu einem Mannschaftsremis hätte reichen können. Doch innerhalb einer Stunde fiel dann die Entscheidung zugunsten von Walldorf.

Zunächst vereinbarte R. Schnorrberger nach ausgeglichen verlaufenem Mittelspiel an Brett 2 ein Remis mit seinem Gegner. R. Hübl gelang es an Brett 7 seinen Gegner im Endspiel zu besiegen. An Brett 4 spielte Rudolf Meier zum ersten Mal für unseren Verein und führte sich gleich mit einem Sieg ein. Anschließend remisierten Marcus Rehm an Brett 5 bzw. M. Schalke - ein wenig glücklicher - an Brett 1 mit ihren Gegnern. Martin Best musste sich danach jedoch nach interessantem Spielverlauf an Brett 3 seinem Gegner geschlagen geben. Somit stand es 3,5:2,5 zu unseren Gunsten. Wenige Minuten später einigte sich Willi Freitag an Brett 6 in einer ausgeglichenen Endspielstellung auf Remis. Es lag nun an A. Hirschen­berger, der seine positionell gewonnene Stellung nur noch umsetzen musste, was ihm ein paar Züge später auch gelang. Somit setzte sich Walldorf vor allem aufgrund einer starken Leistung an den Brettern 4 bis 8 gegen die Gemminger Mannschaft mit 5:3 durch.

 

Brett 1         Manfred Schalke (1963)               -        Conny Meier (1932)                    remis

Brett 2        Reiner Schnorrberger (1950)       -        Tobias Schneider (1819)            remis

Brett 3        Martin Best (1918)                         -        Günter Dollmann (1782)             0  -  1

Brett 4        Dr. Rudolf Meier (1877)                -        Alfred Müske (1792)                  1  -  0

Brett 5        Marcus Rehm (1778)                      -        Andreas Wild (1823)                  remis

Brett 6        Willi Freitag (1779)                       -        Klaus-Peter Reimold (1702)       remis

Brett 7        Dr. Reinhold Hübl (1705)               -        Ragip Hoxha (1679)                    1  -  0

Brett 8        Andreas Hirschenberger (1668   -       Jens Ohnezat (1720)                  1  -  0