Regelkunde am 7. Oktober
Regelkunde – ein eigenes Fachgebiet im Schach neben Taktik, Strategie, Eröffnung und Endspiel? Anscheinend: Ja“!
Nicht nur in Bezirks- und Kreisklasse, gerade auch in den höheren Klassen entstehen Probleme durch Unkenntnis, durch falsche oder strittige Auslegung der FIDE-Regeln.
Markus Keller, nationaler Schiedsrichter und Vorsitzender des BSV-Schiedsgerichts, kommt am 7.10. nach Walldorf, um hier zusammen mit den Mitglieders des Schachverein Walldorf sowie Vereinsvertretern aus weiteren Bezirksvereinen die Anwendung der FIDE-Regeln zu beleuchten.
Mit Wirkung zum 1. Juli 2005 hat die FIDE erstmals seit 2001 ihr Regelwerk überarbeitet. Nicht nur die Änderungen sollen besprochen werden, sondern auch die allgemeinen Regeln, die Regeln für den Wettkampfsport, Fragen und natürlich die Auslegung der Regeln durch Bundes- und Landesschiedsrichter.
Der Schiedsrichter im Mannschaftskampf ist Bewahrer der Regeln, aber auch immer ausgleichender Vermittler. Doch manchmal trifft man auch auf den Typus des starrsinnigen Besserwissers… Jedoch ist Schach ein logisches Spiel mit logischen Regeln !?!?? … ähm … ;-)
Markus Keller war in den letzten Wochen bereits beim SC Eppingen sowie bei der SGEM Rochade Kuppenheim
Sein Motto: Warum kennen Schachspieler die Fußballregeln besser als die Schachregeln? Das muss nicht sein!
Markus Keller ist unter markus.keller@gmx.de zu erreichen. Die FIDE-Regeln, von ihm kommentiert, sind unter www.gkl.bsv-schach.de/ unter dem Datum 2.6.2005 zu finden.
Markus Keller,
4.10.2005