Die Lage des Bezirks vor dem letzten Spieltag
Der letzte Spieltag hat in den
oberen Spielklassen alles klar gemacht. Beide Oberligaabsteiger gehen in den
Süden. Dass nach dem Abstieg Karlsruhes aus der 2. Bundesliga deren führendes
Verbandsligateam nicht aufsteigen darf, sondern das Ticket an Kirchheim II
weitergeben muss, berührt die Vereine ab Landesliga wenig.
Aus der Verbandsliga Nord
steigen jetzt definitiv zwei Mannschaften ab. Ob jemand aus dem Bereich 2 dabei
sein wird, entscheidet sich erst am Sonntag. Mehr als eine Mannschaft kommt
auch im schlimmsten Fall nicht runter. Verliert Leimen, bleibt es in jedem Fall
hinter Walldorf, spielen die Leimener remis, bleibt Slavija, der sonntägliche
Gegner hinter Leimen und Lindenhof steigt sowieso ab.
Wir können uns jetzt also auf
zwei Möglichkeiten konzentrieren:
a)eine Mannschaft kommt aus der Verbandsliga runter, das heißt, aus der Landesliga und der Bereichsliga steigen jeweils zwei Mannschaften ab und aus der Bereichsliga zwei Mannschaften in die Landesliga auf. Aus den Bezirksklassen steigen dann nur die Meister auf.
Im Bezirk Heidelberg steigt dann aus der Bezirksklasse nur der Meister und aus
allen Kreisklassen der Erste und der Zweite auf.
Aus der Bezirksklasse und den Kreisklassen A bis C steigen jeweils drei Mannschaften
ab.
b) aus der Verbandsliga kommt nichts zurück, dann steigt aus der Landesliga nur
eine Mannschaft ab, aus der Bereichsliga hingegen drei Mannschaften. Im
Gegenzug steigen in diesem Fall dann der Erste und der Zweite beider
Bezirksklassen auf.
Im Bezirk Heidelberg steigen dann aus der Bezirksklasse zwei Mannschaften auf,
ebenso aus den Kreisklassen A bis D. Auch die drei Absteiger in allen Klassen
bis zur Kreisklasse C bleiben.
Nur wenn im Fall b) der dritte Absteiger aus dem Odenwald käme, würde sich in
Heidelberg die Zahl der Absteiger in allen Klassen um einen verringern. Das ist
aber eher unwahrscheinlich. Also bleibt in den Kreisklassen der Regelfall: zwei
Aufsteiger, drei Absteiger!
Gruß
Dietmar Gebhard