Größter Jugendschacherfolg in der Walldorfer Vereinsgeschichte!
Walldorf holt den Titel !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Aufgrund der Stadttour am gestrigen Abend
war die Stimmung im Team so gut, dass einem Sieg gegen Bad Urach nichts mehr im
Wege stand.
Christian gewann kampflos, sodass wir auch
noch gleich 1:0 in Führung gingen.
Daniel opferte in der Eröffnung einen
Bauern. Später gewann er eine Figur für drei Bauer und holte den ersten
erspielten Punkt. 2:0
Fabian musste sich nach einer schlechten
Abwicklung mit Dauerschach zufrieden geben. 2,5:0,5
Ich konnte mit Schwarz keine gewinnbare Stellung
erreichen und nahm daher das Remisangebot meines Gegners an. 3:1
Benedikt überzeugte und gewann souverän.
4:1
Oliver zerstörte in der Eröffnung die
Bauerstruktur seines Gegners, sodass dieser einen Trippelbauer auf der c-Linie
bekam. Schließlich gewann er trotz ungleichfarbiger Läufer die Partie. Endstand:
5:1
Da die Heilbronner nur mit einer guten
Leistung gegen den Tabellenführer Wolfbusch noch Zweiter werden konnten, waren
sie besonders motiviert und gewannen überlegen. Dadurch konnten wir wieder an
die Tabellenspitze zurückkehren und uns den Titel sicher.
Wir sind damit Baden-Württembergischer U20-Meister
und fahren Ende des Jahres mit Heilbronn und Wolfbusch zur Deutschen nach Sachsen-Anhalt!
5:1 gegen Bebenhausen – und die Tür zur Deutschen steht
ganz weit offen
Christian wollte heute Daniel den Vorzug
geben, sodass dieser auch mal spielen durfte und nicht ausschließlich zum Zuschauen
verdammt war.
Daniel spielte ordentlich und wie gewohnt
schnell. Trotz positioneller Vorteile sah er kein Weiterkommen in der Stellung
und nahm daher Remis an. 0,5:0,5
Benedikt gewann früh im Mittelspiel eine
Figur und bald darauf die Partie. 1,5:0,5
Fabian stand positionell schlechter, sodass
er das unambitionierte Remisangebot seines Gegners annahm. 2:1
Ich habe es tatsächlich geschafft eine
Partie in der Jugendliga zu gewinnen. Allerdings war die Stellung lange Zeit
unklar, selbst nachdem ich eine Figur mit Schach gewonnen hatte, hätte der
Gegner noch Remis halten können. 3:1
Oliver eroberte im Mittelspiel eine Figur
und schaffte es schließlich den Vorteil zu verwerten und setze stillvoll in der
Mitte des Brettes Matt. 4:1
Alisa gewann früh einen Springer für zwei
Bauern. Nach dem Abtausch der anderen Figuren schaffte Alisa es, allen
Bauerndurchbruch-Tricks zu entgehen und gewann verdient. 5:1
Nun sind wir Zweiter und der Dritte Platz
ist uns kaum noch zu nehmen.
Sicherer Sieg gegen Bad Mergentheim.
Christian stand nach der Eröffnung unklar,
bis er es schließlich schaffte einen tödlichen Mattangriff erfolgreich zu
initiieren. 1:0
Alisa kam wieder hervorragend aus der
Eröffnung. Nach unklaren Verwicklungen gingen ihrem Gegner Zeit und Ideen aus,
sodass sie gewann.2:0
Oliver stand nach der Eröffnung sehr gut.
Allerdings ließ er den Gegner ins Spiel kommen und verlor das gewonnene
Material fast gänzlich zurück. Am Ende wollte ich, dass er remis macht um den
Mannschaftserfolg zu sichern. 2,5:0,5
Ich habe endlich mal wieder gut gespielt
und stand sicherlich auf Gewinn. Allerdings wählte ich eine schlechte
Abwicklung, sodass ich dem Dauerschach nicht mehr entrinnen konnte. 3:1
Fabian gewann in seiner Lieblingsvariante
einen Bauern. Der Gegner schaffte er nicht ausreichendes Gegenspiel zu
organisieren. Daher gewann Fabian letztlich sein Turmendspiel mit zwei
Mehrbauern. 4:1
Benedikt bekam im Mittelspiel eine gute
Stellung. Der Gegner schaffte es jedoch, Gegenspiel zu organisieren. Letztlich
musste er im Springerendspiel sogar noch ums Remis kämpfen, da sein Gegner
einen sehr gefährlichen Bauer auf a7 hatte. Endstand: 4,5: 1,5
Das Wichtigste ist, dass wir gegen die
Mergentheimer gewonnen haben und nun alle Chancen haben Dritter zu werden, um
uns für die Deutsche zu qualifizieren.
Hart umkämpftes 3 : 3 gegen Tamm
Tamm ist sicher eine der besten
Mannschaften der Liga. Beide Mannschaften waren auf dem Papier etwa gleich
stark und es wurde der erwartet spannende Kampf.
Olivers Partie an Brett 6 hatte ich schon abgeschrieben,
da er sich schon in ziemlich großer Zeitnot befand. Er war gut aus der
Eröffnung gekommen und konnte am Königsflügel angreifen. Allerdings hätte er
zuvor noch ein paar Figuren ins Spiel bringen sollen. So aber konnte sich der
Gegner befreien. Die Stellung war wohl in etwas ausgeglichen, als Olivers
Gegner dann einzügig den Turm einstellte und schon bald aufgab. 1 : 0
Christian schien mir heute an Brett 5 etwas
unmotiviert und spielte ein Wenig planlos. Der Gegner verspeiste einen Bauern
und gewann schließlich das Turmendspiel, da Christians Gegenspiel nicht
ausreichte. 1 : 1
Ich hielt es am ersten Brett für nötig die
Qualität für zwei Bauern zu opfern. Allerdings verbrauchte ich sehr viel
Bedenkzeit und ruinierte meine Stellung (+4). Mein Gegner verpasste die
Möglichkeit und ich hätte wohl gewinnen können, wenn ich zwei Züge
weiterrechnet hätte. Mit knapper Zeit habe ich dann die gesamte Stellung
eingestellt. 1:2
Fabian stand am 4.Brett nach der Eröffnung
sehr gut und hatte großen Raumvorteil am Damenflügel. Dann hat er Figur
verloren oder geopfert. Aus Angst vor Fabians starkem Freibauer, führte sein
Gegner Remis durch Dauerschach herbei. (Nach zwanzigmaliger Zugwiederholung
einigte man sich dann auf Remis.) 1,5 : 2,5
Jetzt hing alles an Alisa und Benedikt, die
beide gut standen, aber ob es zum Sieg reichen würde nicht klar. Alisa war sehr
gut aus der Eröffnung gekommen und verpasste im Mittelspiel den Gewinn.
Allerdings hielt sie dem Druck stand und gewann ihr Turmendspiel. 2,5:2,5
Benedikt (Brett 3) musste wegen einer
seltsamen Abwicklung ein Endspiel mit Turm+Bauer für zwei Springer spielen.
Nach dem Turmtausch war die Partie sicher für Benedikt gewonnen wenn er nicht
im 40. in Zeitnot die Qualität eingestellt hätte. Es entstand ein Endspiel mit
g- und h- Bauer gegen Springer. Benedikt spielte auf den g-Bauer und sein
Gegner hielt remis. Vielleicht hätte es gereicht zuerst mit dem h-Bauer zu
laufen. 3 : 3
Alles in allem geht das Unentschieden
sicher in Ordnung auch wenn für beide Mannschaften mehr drin war. Nun haben wir
die Chance bei der Endrunde mit drei guten Spielen unter die ersten drei zu
kommen. Die Endrunde findet von 4. bis 6.Juli in Stuttgart statt
Humor ist, wenn man trotzdem lacht
In der dritten Runde der Jugendliga mussten
wir zum Auswärtsspiel nach Stuttgart Wolfbusch. Mit der Anreise hat glücklicher
Weise alles geklappt und wir waren im Gegensatz zu unseren Gegnern rechtzeitig
da. Leider mussten wir auf Benedikt und Christian verzichten und waren dadurch
schon etwas geschwächt. Allerdings spielten die Wolfbuscher auch nicht mit
ihrer Bestbesetzung.
Wir führten gleich 1:0, weil Oliver keinen
Gegner hatte. Danach kam Daniel in Vorteil da sein Gegner um die Figur zu
retten einen Bauern opfern musste. Allerdings stand Daniel unter gewissem
Druck, sodass er die weißen Läufer tauschte und dadurch den Mehrbauer zum
wertlosen Doppelbauer degradierte. Daniel hätte immer noch Vorteil gehabt, wenn
er die Damen nicht getauscht hätte. Hat er aber leider und so konnte der Gegner
seine Stellung trotz knapper Zeit konsolidieren. Dann war im Endspiel nichts
mehr zu holen - vor allem wenn man keinen Plan hat, außer den
Gegner über die Zeit zu heben. ;-) 1,5 : 0,5
Alisa hatte heute leider keine Chance, da
sie in der Eröffnung verarscht wurde (ihre Einschätzung). Im Mittelspiel habe
ich nicht gesehen, wo Alisa ihr Gegenspiel herkommen soll. Für mich war es
sogar erstaunlich, dass sie noch so lange gespielt hat. 1,5 : 1,5
Ich habe heute auch nach und nach meine Stellung
verschlechtert. Dann habe ich (schon wieder, aaarrrrrr ) zugelassen, dass
der Gegner mit zwei Schwerfiguren in Angriff kommt. Allerdings hat er nicht
gesehen, dass er plus 4 steht und Dauerschach geboten. Glück gehabt. 2 : 2
Michael Partin
hat heute so wie seine Gegnerin ziemlich planlos gespielt. Aber beide haben so
lange überlegt, dass sie in Zeitnot kamen. Dann hat Michael wirklich alles
eingestellt. Zuerst natürlich einzügig die Dame. 2 : 3.
Fabian stand schon die ganze Partie
schlecht, da er die Variante überhaupt nicht kannte. Da er total auf Verlust
stand und die Gegnerin auch die Zeitnot überstanden hatte, sind Alisa und ich
schon heimgefahren. Es hätte sich wohl auch nicht gelohnt noch zu bleiben, da
Fabian einfach verloren hat. 2 : 4
Mich stört ein wenig, dass wir trotz der
kampflosen Partie, so chancenlos verloren haben. Naja,
Aufstehen und weiter geht’s. In zwei Wochen ist ja schon das nächste
wichtige Spiel gegen Tamm
4:2 sichert die knappe Tabellenführung
Heute hatten wir Heimspiel gegen
Schachfreude Deizisau, den Tabellenersten. Wie schon
in der ersten Runden spielten die Gäste ohne ihr erstes Brett, aber sonst in
Bestbesetzung. Nachdem alle eingetroffen waren und die Deizisauer die Bäckerei
gefunden hatten, konnte es losgehen.
Zunächst gewann Daniel an Brett 6 einen
Bauern und später dann, soweit ich das beurteilen konnte, souverän die Partie.
Damit hat er es allen seinen Kritikern mal wieder gezeigt. Wahrscheinlich haben
auch die Aufforderungen der Mitspieler, dass Daniel seine Bedenkzeit besser
nutzen soll, etwas gebracht. Jedenfalls war der Sieg am letzten Brett schon
sehr wichtig, da wir zu diesem Zeitpunkt an einigen Brettern nicht so gut
standen. 1:0 !!
Fabian kam am 4.Brett gut aus der Eröffnung
und konnte dank des Läuferpaars und eines aktiven Turmes auf der c-Linie zwei
Bauern gewinnen. Leider wählte er eine schlechte Abwicklung und stellte eine
Figur ein. Allerdings gewann er noch den dritten Bauern, sodass sein Gegner
kalte Füße bekam und remis anbot. Trotz starker Freibauern hielt ich die
Stellung für nicht zu gewinnen für Fabian, der auch nicht mehr weiterspielen
wollte. Daher 1,5:0:5.
In der Zwischenzeit war Christians Gegner
von der Eisdiele zurückgekehrt und bot remis. Da Christian gut stand und
weiterspielen wollte, sprach nichts dafür das Angebot anzunehmen. Mein Gegner
nervte mich auch mit Remisangeboten, sodass ich zu lange überlegte, ob ich
nicht wegen der Mannschaft annehmen sollte. Ich hatte in der Eröffnung einen
Bauern geopfert und bekam gutes Spiel. Allerdings gab mein Gegner den Bauern
geschickt zurück und hielt seine Stellung zusammen. Ich weiß nicht, ob ich in
Zeitnot eine bessere Fortsetzung ausgelassen habe. Schließlich machte ich in
toter Stellung remis. 2:1
Benedikts Stellung (Brett 3) war nach der
Eröffnung ziemlich unklar. Am Ende hatten beide Seiten einen starken Freibauer.
Dann parkte sein Gegner einzügig die Dame ein und gab auf. Benedikt hätte nach
unserer Analyse auch ohne den Einsteller gewinnen können. 3:1, ein
Mannschaftspunkt war schon mal gesichert.
Christians Gegner wollte jetzt natürlich
kein remis mehr und so wurde weitergespielt. Alisa stand im Mittelspiel immer
schlechter, vielleicht sogar mal auf Verlust. Ihr Gegner gewann zwar zwei
Bauern, allerdings musste er dafür ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern
gewinnen. Da noch je Dame und Turm auf dem Brett waren, erschien mir das
möglich. Jedoch spielte Alisas Gegner planlos und tauschte alle Schwerfiguren.
Danach konnte er nicht mehr gewinnen und so endete auch Brett 2 unentschieden.
3,5:1;5 und es war geschafft!!.
Vor allem für Christian war es angenehm,
der nun nicht mehr unter Druck stand und noch ein wenig auf Gewinn spielte.
Aber die zugeschobene Stellung gab nichts her und so gewannen wir 4:2.
Nächste Runde geht es nach Stuttgart
Wolfsbusch. Nominell die stärkste Mannschaft der Liga, die punktgleich mit
Walldorf auf Platz zwei liegt.
Guter Start in die Jugendliga
Bei unserem ersten Auftritt in der
Jugendliga ging es gleich zu einer der stärksten Mannschaften nach Heilbronn.
Allerdings hatten die Heilbronner Personalprobleme und so waren beiden
Mannschaften nominell etwa gleich stark.
An Brett 3 hatte Benedikt in der Eröffnung
einen Bauern für die deutlich bessere Entwicklung geopfert. Der Gegner
verpasste es sich zu entwickeln und machte noch ein paar ungenaue Züge. Schon
bald war der souveräne Sieg eingefahren und es stand 1:0.
Nachdem Oliver mit einem schlechten Zug
seine Bauernstruktur zerstört hatte, gewann seine Gegnerin in der Folge die
Qualität. Zwischendurch bekam er wohl noch etwas Gegenspiel, aber in Zeitnot
ging die Partie dann letztlich verloren. Ausgleich 1:1.
Fabian spielte eine Variante, auf die ich
ihn erst auf der Hinfahrt hingewiesen habe. Von der entstandenen Stellung hatte
sein Gegner keine Ahnung und verlor zunächst zwei Bauern und dann die Figur.
2:1
Christian spielte gewohnt solide. Im
richtigen Moment tauschte er die Dame um den Königsangriff zu verhindern.
Danach kamen die positionellen Schwächen der generischen Stellung zum Tragen
wodurch Christian gewann. 3:1
Alisas Partie war für mich etwas
undurchsichtig. Jedenfalls opferte sie im richten Moment die Qualität für zwei
Bauern, womit der Gegner seinem Gesichtsausdruck nach nicht gerechnet hatte.
Alisas Figuren standen so gut, dass der Gegner schon bald sehr viel Material
eingebüßt hatte und Remis anbot. Wenig später gab er auf. Hurra 4:1 der Sieg
war perfekt.
Ich hatte nach kompliziertem Mittelspiel
einen kleinen Vorteil, einen schwachen Mehrbauer. In der Zeitnot ging es dann
hin und her. Im 40. habe ich meinen mittlerweile starken Freibauer geopfert und
das Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern war wohl nicht mehr zu gewinnen. Da
ich die bessere Stellung hatte spielte ich weiter auf Gewinn und opferte die Qualität,
wonach ich minimal schlechter stehe, aber die Stellung ist (relativ einfach)
remis.
Der Endstand 4,5 : 1,5 (aus unserer Sicht)
war trotz der ersatzgeschwächten Gegner nicht zu erwarten