7.Spieltag der 2.Frauenbundesliga, Gruppe 1

 

Wattenscheid - Walldorf     3:3

 

Der Sonntag ist schnell zählt. Wir waren Meister und wollten mit einem gemeinsamen Frühstück den Titel feiern, und Wattenscheid hatte am Samstag den Klassenerhalt gesichert und wollte heim.

 

Nach knapp 30 Minuten stand das 3:3 fest, und mit einem gemütlichen Frühstück feierten wir den Aufstieg in die 1.Liga.

 

Der Form halber die Aufstellung

 

Familienname, Vorname

Titel

Land

ELO

DWZ

G

Br+

:

Br-

Familienname, Vorname

Titel

Land

ELO

DWZ

G

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SV Wattenscheid 1930

Norm

Nat.

2087

1803

G

3

:

3

SV 1947 Walldorf

Norm

Nat.

2209

1904

G

Goihl, Mona

 

GER

2122

2025

 

0,5

:

0,5

Ciuksyte, Dagne

WGM

LTU

2338

2282

 

Cordes, Mary Ann

 

GER

2052

1870

 

0,5

:

0,5

Dergileva, Larissa

 

RUS

2184

2136

 

Büchle, Regina

 

GER

 

1835

G

0,5

:

0,5

Zilberman, Polina

WIM

MDA

2191

2016

 

Kraus, Tanja

 

GER

 

1716

 

0,5

:

0,5

Barpiyeva, Gulsana

 

KAZ

2124

1987

G

Solberg, Kirsten

 

GER

 

1832

G

0,5

:

0,5

Hauser, Anna

 

GER

 

1510

 

Siebert, Kathrin

 

GER

 

1541

 

0,5

:

0,5

Berger, Alissa Xuan-Mal

 

GER

 

1490

 

 

 

 

6.Spieltag der 2.Frauenbundesliga, Gruppe 1

 

Walldorf – Krefelder SK         4:2

 

Tag der Wahrheit am 19.3.2005 in Karlsruhe: Verfolger Krefeld war der samstägliche Gegner, und mit einem Punktgewinn konnten wir uns die Meisterschaft sichern. Die Aufstellung waren sehr gleichwertig. Dem Vorteil an Brett1 stand ein Nachteil an Brett 6 gegenüber. Die Brett 2 bis 5 konnte man als offen einschätzen, auch wenn wir DWZ-mäßig jeweils etwas besser waren.

 

Es war ein harter Kampf, und erst in der 4.Stunde fielen die ersten Entscheidungen. Alissa Berger kämpfte gegen einen zentralen König an, ließ sich jedoch drei Bauern stibitzen, und die waren am Ende entscheidend. Somit ging Krefeld 1:0 in Führung. Für den Ausgleich sorgte Olga Lopatina. In beidseitiger Zeitnot behielt sie Nerven und Übersicht, opferte die Qualität, um dafür einem Bauern den Weg zur Umwandlung freizumachen. Schwarz musste den Turm zurückgeben, allerdings nur gegen den Bauern. Die Krefelderin gab mit Minusfigur im Bauernendspiel folgerichtig auf. Das Glanzlicht setzte Dagne Ciuksyte an Brett 1. Sie opferte die Dame gegen Turm und Läufer und drang dadurch mit beiden Türmen auf die gegnerische Grundlinie ein. Der König war ständig auf der Flucht vor dem Matt, doch jedes Schlupfloch, welches sich die Krefelderin bildete, wurde von Dagne elegant wieder verschlossen. Am Ende saß der König in der Falle, die Führung für uns war perfekt. Nun besserten sich alle Mienen, denn die übrigen Stelllungen sahen gut für uns aus. Polina Zilberman überstand eine hochgradige Zeitnot mit einem Mehrbauer, Gulsana Barpiyeva kam mit Minusbauern in ein Leichtfigurenendspiel, dies jedoch gut haltbar schien. Und Larissa hatte einen Mehrbauern, aber es waren noch alle Schwerfiguren auf dem Brett. Aber der fehlende Punkt in drei Partien sollte doch möglich sein. So kam es dann auch. Polina verwerte den Bauernvorteil im Endspiel zum Sieg und brachte die 3:1 Führung. Gulsanas Gegnerin konnte den minimalen Vorteil wie erwartet nicht verwerten und musste ins Remis einwilligen. Der Mannschaftskampf war gewonnen, die Meisterschaft entschieden. Schade nur, dass Larissa keinen vollen Punkt machte. Sie hatte bereits eine überlegene Stellung auf dem Brett, doch leider stand der schwarze König im Patt, und die Krefelderin konnte mit ihrem Turm Larissas König über das ganze Brett jagen, das nehmen verbot sich. So musste Larissa dem Remis zustimmen, aber dies spielte für das Mannschaftsergebnis nur noch eine untergeordnete Rolle.

 

Der Kampf war gewonnen, und der Aufstieg in die Bundesliga perfekt. Ein Resultat, mit dem man vor der Runde nicht gerechnet hatte. Wir sind alle gespannt auf das Abenteuer Bundesliga, und mit dieser Mannschaft denke ich braucht man sich auch nicht zu verstecken.

 

Hier die Aufstellungen

 

Familienname, Vorname

Titel

Land

ELO

DWZ

G

Br+

:

Br-

Familienname, Vorname

Titel

Land

ELO

DWZ

G

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SV 1947 Walldorf

Norm

Nat.

2194

1990

G

4

:

2

Krefelder SK Turm 1851

Norm

Nat.

2085

1935

G

Ciuksyte, Dagne

WGM

LTU

2338

2282

 

1

:

0

Rozenfeld, Tatjana

 

UKR

2110

2043

G

Dergileva, Larissa

 

RUS

2184

2136

 

0,5

:

0,5

Alkhazashvili, Ololi

 

GEO

 

2059

 

Zilberman, Polina

WIM

MDA

2191

2016

 

1

:

0

Winter, Astrid

 

GER

2055

1874

 

Lopatin, Olga

WFM

GER

2131

2030

G

1

:

0

Schmidt, Andrea

 

GER

2089

2017

 

Barpiyeva, Gulsana

 

KAZ

2124

1987

G

0,5

:

0,5

Mädje, Christina

 

GER

 

1902

G

Berger, Alissa Xuan-Mal

 

GER

 

1490

 

0

:

1

Gill, Katrin

 

GER

 

1712

 

 

 

 

5.Spieltag der 2.Frauenbundesliga, Gruppe 1

 

Walldorf – SF Karlsruhe II   4,5:1,5

 

Einen letztendlich klaren Sieg landete unser Damenteam gegen den Reisepartner aus Karlsruhe. Mit diesem Sieg hat die Mannschaft die Tabellenspitze sicher verteidigt. Am letzten Doppelspieltag reichen zwei Mannschaftspunkte zur Meisterschaft und somit zum Aufstieg in die 1.Frauen-Bundesliga. Kurz zum Spielverlauf.

 

Positiv der Start. Karlsruhe kam nur mit 5 Spielerinnen und bescherten somit Larissa Dergileva einen freien Nachmittag. Doch der Ausgleich fiel relativ schnell, als Anna Hauser eine Königsangriff nicht abwehren konnte. Kurz danach remisierte Beate Krum, zwar mit besserer Zeit, aber nichts klares auf dem Brett. Somit stand es also nach knapp 3 Stunden 1,5:1,5. Die Zeitnot der Karlruhe Spielerinnen an Brett 3 und 6 brachte dann die Entscheidung. Zunächst versuchte die Gegnerin von Gulsana Barpiyeva ein Springeropfer auf f5, doch die Hoffnung währte nur kurz, denn nachdem Gulsana den Springer mit dem g-Bauer nahm und Weiß mit der Dame auf f5 zurückschlug, kam einfach Lc8, und die Dame hatte kein Feld mehr. Somit stand es 2,5:1,5 für Walldorf. Alissa Berger an Brett 6 hatte nach unklarem Spiel einen schönen Angriff auf den König, der durch ein Zwischenschach im Zentrum verblieben war. Sie verstärkte konsequent den Angriff, und sowohl dem König und der Dame gingen nach und nach die Felder aus. Als die Dame die Deckung von b7 verließ, konnte Alissa eben auf diesem Feld mattsetzen. Somit war die Entscheidung gefallen. Polina Zilberman an Brett 2 sorgte dann für den Schlusspunkt, als sie die schlechte schwarze Läuferstellung ausnutze und mit einem Turmopfer und anschließendem Matt die Partie beendete.

 

Die Aufstellungen 

 

SV 1947 Walldorf                          -      Karlsruher SF 1853 II                          4,5:1,5

 

Larissa Dergileva (2136)                 -      Anna Juszak (2011)                               1:0 kl.

Polina Zilberman (2016)                  -      Tina Schulz (1890)                                1:0

Gulsana Barpiyeva (1987)               -      Kerstin Hauck (1777)                             1:0

Beate Krum (1792)                         -      Anja Kathrin Landenberger (1683)          remis

Anna Hauser (1510)                        -      Franziska Wiesner (1684)                      0:1

Alissa Berger (1490)                      -      Susanne Schulz (1580)                           1:0

 

 

 

4.Spieltag der 2.Frauenbundesliga, Gruppe 1

 

Walldorf – Schott Mainz 3,5:2,5

 

Überraschend dann der Verlauf am Sonntag. Klar, wir waren zu fünft und hatten uns auf einen schweren Kampf gegen den Gastgeber eingestellt. Doch diese traten sogar nur zu viert an. Eine Enttäuschung auf der einen Seite, aber die große Chance auf der anderen Seite. Dagne und Larissa gewannen kampflos für uns, wir gaben Brett 5 kampflos ab. Polina und Olga sicherten mit zwei schnellen Remis den Mannschaftspunkt. Gulsana wollte noch etwas spielen, suchte jedoch vergeblich den Gewinnweg. Letztendlich trennte sie sich ebenfalls remis und sicherte mit der Punktteilung den knappen Erfolg für uns.

 

Fazit nach diesem Wochenende:

Mit 7:1 Prunkte liegen wir sensationell mit 3 (!!) Punkten Vorsprung auf Platz 1. Eine optimale Ausgangslage für die Meisterschaft, die große Chance zum Aufstieg in die 1.Bundesliga ist da. Im nächsten Spiel gegen Karlsruhe II , vsl. am 8.1.2005 in Walldorf, kann mit einem weiteren Sieg der entscheidende Schritt in Richtung 1.Liga getan werden.

 

Die Aufstellungen

 

SV 1947 Walldorf                          -      TSV Schott Mainz                  3,5:2,5

 

Dagne Ciuksyte (2282)                   -      Julia Schlein (1921)                1:0 kampflos

Larissa Dergileva (2136)                 -      Isabel Katte (1578)                1:0 kampflos

Polina Zilberman (2016)                  -      Julia Krasnopeyeva (1916)       remis

Gulsana Barpiyeva (1987)               -      Christine Zemke (1785)           remis

Anna Hauser (1510)                        -      Helena Fischer (1547)             0:1 kampflos

Olga Klassen (1641)                        -      S.Perovic-Ottstadt (1302)       remis

 

 

Eikamp – Walldorf 2,5:3,5

 

Nach dem guten Start war es unser erklärtes Ziel, auch in Mainz zu punkten. Aus diesem Grund hatten wir die Mannschaft mit unserer Spitzenspielerin Dagne Ciuksyte verstärkt. Hiobsbotschaft dann am Freitag, als Anna Hauser wegen eine Angina absagen musste. Leider gelang es nicht mehr, kurzfristig Ersatz zu mobilisieren. Somit traten wir nur zu fünft an. Aus taktischen Gründen ließen wir Brett 2 frei, und dies war der richtige Schachzug.

Larissa Dergileva nahm eine Caro-Kann Verteidigung auseinander und sorgte schnell für den 1:1 Ausgleich. Dagne an 1 hatte einen Bauern mehr, Polina an 4 sogar zwei, Gulsana an 5 stand etwas unklar, und Olga an Brett 6 hatte ebenfalls eine gute Stellung. Alles schien für uns zu laufen. Unglücklich dann der Verlauf bei Olga. Die Gegnerin machte einen Fehler, eigentlich ein Verlustzug. Doch Olga sah hier eine andere Abwicklung, die letztendlich die Stellung nur vereinfachte. Kurz danach erhielt sie ein Remisangebot und nahm dieses an. Polina verwandelte ihren Materialvorteil sicher und brachte unser Team mit 2,5:1,5 in Führung. Inzwischen hatte sich die Stellung von Gulsana in Richtung Remis geneigt. Dagne an Brett 1 stand immer noch besser, hatte aber ein schwieriges Damenendspiel auf dem Brett. Zwar mit einem Mehrbauern, aber der Gewinnweg war nicht einfach. Einige Zeit tat sich an beiden Brettern nichts, ehe Gulsana ein Remisangebot bekam und es annahm. Da auch Dagne aus dem schwarzen Dauer-schach ihrer erfahrenen Gegnerin keine rechten Ausweg fand, gab auch sie die Partie remis und sicherte damit den 3,5:2,5 Sieg.

 

Die Aufstellungen 

 

ISV Freibauer Eikamp                    -      SV 1947 Walldorf                  2,5:3,5

 

Isabel Hund (2087)                        -      Dagne Ciuksyte (2282)            remis

Manuela Schmitz (2067)                 -      Anda Safranska                      1:0 kampflos

Heike Vogel (2130)                         -      Larissa Dergileva (2136)         0:1

Christina Smits (1666)                    -      Polina Zilberman (2016)          0:1

Sandra Brüggemann (1662)              -      Gulsana Barpiyeva (1987)        remis

Brigitte Weber (1528)                   -      Olga Klassen (1641)                 remis

 

 

2.Spieltag der 2.Frauenbundesliga, Gruppe 1

 

Hofheim – Walldorf 3:3

 

Nach dem harten Kampf am Samstag war uns klar, dass die Hofheimer Mannschaft deutlich schwerer zu schlagen sein wird. Hinzu kam noch ein Mißverständis (meine Schuld), welches für einen schlechten Auftakt sorgte. Ich war der Meinung, Tanja spielt auch am Sonntag, doch tatsächlich war nur der Samstag vereinbart. Ich stellte halt die Mannschaft wie geplant auf, doch Brett 5, ausgerechnet ein Weißbrett, war letztendlich frei. Diesen Fehler muss ich auf meine Kappe nehmen. Der nächste Schock nur eine Stunde später. Anna war wohl noch etwas in Urlaubsstimmung, eine andere Erklärung für die schnelle Niederlage gibt es eigentlich nicht. So lagen wir nach einer Stunde mit 0:2 hinten, Schadensbegrenzung war angesagt. Doch wider Erwarten drehte sich das Blatt. Larissa an Brett 1 in der zweiten Wettbewerbespartie nach ihrer Babypause sorgte durch ein konzentriertes Spiel verbunden mit einem Königsangriff für den Anschluss zum 1:2. Doch wenn es mal schief läuft...

Anne kam eigentlich ganz gut aus der etwas seltsamen Russischen Eröffnung heraus, doch der wichtige Springerzug kam etwas zu spät. Und dieser Fehler kostete eine Figur. Sie kämpfte zwar noch tapfer weiter, aber es bestand eigentlich keine Chance mehr. Wenig später gab sie auf. Ein unglückliches Debüt für unsere neue Gastspielerin, aber diese Scharte wird sie bestimmt bei nächster Gelegenheit auswetzen wollen.

Nun lag es an Polina und Gulsana. Die beiden spielten ruhig weiter und verbesserten nach und nach ihre Stellungen. Zunächst eroberte dann Gulsana eine Figur, tauschte anschließend die Dame und einen Turm ab, und das Turmendspiel mit Mehrfigur war leicht gewonnen. Parallel dazu eroberte auch Polina eine Figur, allerdings gegen zwei Bauern. Zwar sah die Bauernkette ziemlich bedrohlich aus, doch Polina stand aktiver und brachte den Springer in ein tolle Position. Weiß hatte nicht viele Möglichkeiten, und wenn man in dieser Situation ist, macht man auch Fehler. So eroberte Polina zwei Bauern, tauschte einen Turm, und sorgte kurz danach mit einem weiteren Turmtausch für klare Verhältnisse. Somit erreichte man nach hartem Kampf ein 3:3, nach dem schlechten Beginn ein Ergebnis, mit dem man zufrieden sein kann.

In der nächsten Doppelrunde Anfang Dezember in Mainz wird sich zeigen, wohin der weg geht.

 

Die Aufstellungen 

 

SV 1920 Hofheim                           -      SV 1947 Walldorf                  3:3

 

Irino Donchenko (2055)                 -      Larissa Dergileva (2136)         0:1

Astrid Fröhlich-Dill (1849)             -      Polina Zilberman (2016)          0:1

Ulrike Storkebaum (1721                -      Gulsana Barpiyeva (1987)        0:1

Cornelia Moritz (1728)                   -      Anne Reiske (1799)                 1:0

Olga Rjakhovska (1847)                  -      Tanja Bach (1610)                   1:0 kampflos

Christa Kaulfuss (1751)                   -      Anna Hauser (1510)                 1:0

 

 

1.Spieltag der 2.Frauenbundesliga, Gruppe 1

 

Walldorf – Stuttgart-Wolfbusch 3,5:1,5

 

Geschafft, so mein erster Gedanke nach fast 6 Stunden Bedenkzeit, Tanja Bach hatte eine hin und her schwankende Partie zum Sieg verwertet und den Mannschaftserfolg gesichert. Doch der Reihe nach.

 

Am Samstag morgen erhielt ich die von Alissa befürchtete und auch verständliche Absage. Da Anna sich in Urlaub befand konnten wir nur zu fünft antreten. Kurz vor Spielbeginn entschlossen wir uns, Brett 1 (Schwarzbrett) freizulassen. Allerdings, und dies war wie sich im Nachhinein herausstellte, ein Problem, hatten die Gäste aus Stuttgart auch nur 5 Spielerinnen dabei und ließen ebenso Brett 1 frei. Nun gut, 0:0 die Wertung für Brett 1, doch mit Folgen: Auf Deutscher Ebene hat man erst dann ein Sieg, wenn man 3,5 Brettpunkte hat. Dies bedeutete, wir mussten 3,5:1,5 gewinnen. Ein 3:2 hätte uns nur einen Mannschaftspunkt gebracht, und eine 2,5:2,5 hätte beiden Teams Null Punkte gebracht. Etwa seltsam diese Regelung, aber so ist es nun mal.

 

Doch es ging gut los. Bereits früh hatte Polina an Brett 3 einen Stellungsvorteil erarbeitet, den sie kurze Zeit später in Materialvorteil umwandelte. Somit hieß es bereits früh 1:0. Kurze Zeit spät ließ Gulsana ebenfalls einen Sieg folgen, 2:0 war der beruhigende Vorsprung. Larissa an Brett 2 hatte zwar gute Chancen, die Stellung war aber sehr verwickelt und kompliziert. Beidseits war es auch zeitlich etwas eng, und nach einem umfangreichen Schwerfigurentausch einigte man sich auf Remis.

 

Nun ruhten alle Hoffnungen auf Anne und Tanja. Anne, die zum 1.Mal für uns aktiv war, hatte eine gedrückte Stellung. Tanja hatte nach einem Eröffnungsfehler mit Glück doch noch etwas herausgeholt. Nach und nach verbesserte Tanja ihre Stellung. Nach zunächst Dame gegen zwei Türme gewann sie einen Turm gegen eine Läufer und spielte somit mit Dame und Springer gegen Turm und zwei Läufer. In der Zeitnot unterlief ihr ein folgenschwerer Fehler, und plötzlich war der Springer weg. Das große Zittern begann. Denn Anne konnte sich aus der gedrückten Stellung nur mit einem Bauernverlust befreien und musste nach weiteren Zügen noch einen zweiten Bauern geben. Es roch nach diesem undankbaren 2,5:2,5, also keinen Mannschaftspunkt für beide Teams. Doch Tanja stiftete mit ihrer Dame Unruhe, eroberte den passiv stehenden Läufer zuzüglich eines Bauern, und auf einmal konnten wir uns wieder Hoffnung machen. Es ging in die letzten halbe Stunde. Annes Partie kippte leider immer mehr zugunsten von Wolfbusch. Tanja konnte mit ihrer Dame die schwarze Stellung unter Druck setzen. Letztendlich, in den letzten 10 Minuten der Partie, griff die junge Wolfsbuscher Spielerin fehl, verlor den wichtigen Bauern und letztendlich sogar den Turm. Somit stand es 3,5:1,5, denn Anne konnte ihre „Fudelchancen“ nicht nutzen und musste aufgeben.

 

Mit diesem hart umkämpften Sieg sind wir natürlich hochzufrieden, doch morgen gegen Hofheim wird es mit Sicherheit deutlich schwerer

 

Die Aufstellungen 

 

SV 1947 Walldorf                          -      SV Stuttgart-Wolfbusch         3,5:1,5

 

                                      Brett 1 kampflos 0:0

Larissa Dergileva (2136)                 -      Sonja Häcker (1990)               remis

Polina Zilberman (2016)                  -      Elke Sauter (1817)                  1:0

Gulsana Barpiyeva (1987)               -      Gabriele Häcker (1844)           1:0

Anne Reiske (1799)                        -      Anita Rieder (1971)                 0:1

Tanja Bach (1610)                           -      Larissa Erben (1657)               1:0