Schach und die Fußball WM

Wie ein Schachspieler, bereitet sich auch unsere Fußballnationalmannschaft auf jeden neuen Gegner im Turnier vor. Aufbauend auf der Turnier-„Strategie“ (in diesem Falle eine sehr junge, hungrige Mannschaft mit erfahrenen Spielern an wichtigen Positionen und dem klar definiertem Ziel das Halbfinale zu erreichen), werden auf jeden Gegner die Spieler „taktisch“ gut vorbereitet. War gegen England noch schnelles „Kombinationsspiel“ (ohne altersbedingte Gegenwehr) und gegen recht harmlose Angreifer aus der Abwehr heraus „überfallartiges“ Kontern möglich, so erwartet unsere Kicker mit Argentinien am Samstag der erste „Großmeister“ des beliebten Rasensports. Messi und Kollegen spielen seid der „Eröffnung“ des Turniers auffallend „dynamisch“, und Maradonas „Endspiel“ -erfahrung ist allen so bewusst wie die Hand Gottes. Eine gute „Verteidigung“ wird gegen die Südamerikaner von Nöten sein. Schachbegriffe wie „Blockade“, „Raumvorteil“, „das Spiel an beiden Flügeln“, schnelle „Läufer“ und „Tempogewinn“ werden inhaltlich das Spiel bestimmen und letztlich entscheiden. Mit etwas Glück, gewinnt (wie im Schach) derjenige, der den vorletzten Fehler macht. Lukas Podolski soll einmal gesagt haben:

„Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel. Wie Recht er doch hat.